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Das Spiel mit den Zahlen: FSV reicht Lizenzunterlagen für 10/11 ein

11. März 2010
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Der FSV Frankfurt wird am heutigen Mittwoch die Lizenzunterlagen für die Saison 2010/2011 einreichen. Der Etat für die Profis und die U23 beträgt im Falle des Klassenerhalts der ersten Mannschaft rund 5 Millionen Euro, was dem Etat der laufenden Saison entspricht. Sollte dem FSV der Klassenerhalt nicht gelingen und die erste Mannschaft in die 3. Liga absteigen, würde sich der Etat auf rund 2,1 Millionen Euro etwas mehr als halbieren.

Während bei dem einen oder anderen Zweitligakonkurrenten bei diesem Thema etwas Nervosität aufkommt, hat FSV-Manager Bernd Reisig keine Zweifel an der Erteilung der Lizenz.

Der FSV ist ein kerngesunder Verein ohne Verbindlichkeiten.

Bernd Reisig, FNP-online vom 11.03.2010

Das das Lizensierungsverfahren die sportlichen Leistungen der Vereine nach Ablauf der Saison unter Umständen auch ad absurdum führen können, konnte bereits in der direkten Nachbarschaft beobachtet werden. So wurde z.B. 1989 einem Fußballverein aus der Siedlung jenseits des Mains die Lizenz aufgrund einer fehlenden Bank-Bürgschaft in Höhe von umgerechnet 400.000 Euro verweigert und vor noch nicht all zu langer Zeit musste der ehemalige Regionalligist Viktoria Aschaffenburg aufgrund eines geringeren Fehlbetrages (meiner Erinnerung nach ca. 120.000 Euro) den schweren Gang in die Hessenliga antreten.

Dieses Schicksal dürfte den Schwarz-Blauen erspart bleiben, allerdings dürfte der eine oder andere Zweitligist ob dieser Hausaufgaben noch leichte Kopfschmerzen haben.

2 Kommentare leave one →
  1. 12. März 2010 13:15

    Interessant, dass bei dieser Thematik der Tribünenausbau vollkommen hinten runter gefallen ist. Bisher hatte ich das immer so verstanden, dass das Stadion und das Umfeld (Stichwort: Leistungszentrum) mit zu den Lizenzbedingungen gehören.
    Kann man davon ausgehen, dass mit der Einreichung der Unterlagen das Haupttribünen-Thema irgendwie geklärt worden ist?

    • 12. März 2010 17:14

      Nein, da kann man nicht von ausgehen… In Bezug auf die Lizenzerteilung steht hier klar die wirtschaftliche Seite im Vordergrund, denn die Stadion-Frage stellt sich nicht in der Grundsache… Kann der FSV nicht am Hang spielen, kann/muss er ins Waldstadion ausweichen und daher hindert die Stadion-Frage nicht die Lizenzerteilung… Die Frage ob ein Stadion vorhanden ist, stellt sich ja nicht… Im Zweifelsfalle wäre die Frage, in welchem Stadion der FSV spielt…

      Aber man muss kein Finanzgenie sein um zu sehen, dass das Waldstadion schon rein kaufmännisch gesehen aus unserer Sicht absoluter Schwachsinn ist und das ist Fakt, die Zahlen der letzten Saison belegen dies sehr anschaulich… Um das endlich zu raffen, müssten die Verantwortlichen Herrschaften der Stadt nur nach Dresden schauen… Denn genau das, was da gerade vor sich geht würde auch dem FSV blühen, wenn wir in der 2. (sowie auch in der 3. und Regional-) Liga nicht am Hang spielen könnten…

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