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Die Spalter – Vol. 1: Alexander Voigt

16. März 2010

Alexander VoigtJeder Verein hat mindestens einen davon in seinem Team. Den Spieler, an dem sich aus welchem Grund auch immer die Geister scheiden. Er wird gehasst und gefeiert, verflucht und respektiert. Die Anlässe für die gespaltenen Meinungen sind dabei so vielfältig, wie die Meinungen selbst.

Der FSV hat in dieser Saison etwas mehr, als nur einen „Spalter“ in seinen Reihen, von denen jeder auf seine Art unter den FSVlern für Aufsehen sorgt. Einer, der diese Disziplin besonders gut beherrscht ist Alexander Voigt. Der 31jährige Verteidiger, der zu Saisonbeginn aus Fürth zu den Schwarz-Blauen stieß, sorgte in der Hinrunde für massig Haarverlust bei den FSV-Fans und ist heute fester Bestandteil der nunmehr sieben Spiele andauernden Serie ungeschlagener Spiele.

Im Alter von 7 Jahren zog sich der gebürtige Kölner das Trikot des FC Eintracht Köln über und wechselte bereits zwei Jahre später zum 1. FC Köln, wo er die Jugend durchlief und 1998 sein Debüt bei den Profis gab. Mit dem 1. FC Köln gelang ihm dreimal (2000, 2003 und 2005) der Aufstieg in die 1. Bundesliga.

Als der damalige Geißbock-Trainer Huub Stevens 2005 den Verein verließ, um bei Roda Kerkrade das Zepter zu übernehmen, folgte ihm Alexander Voigt in die niederländische Provinz Limburg und absolvierte dort 17 Spiele in der Eredivisie. In der Winterpause 06/07 kehrte er in heimische Gefilde zurück und spielte ein halbes Jahr für den FC Carl Zeiss Jena, ehe er sich 2007 Borussia Mönchengladbach anschloß und mit den Fohlen 2008 den vierten Erstligaaufstieg seiner Karriere feierte.

In seinem zweiten Jahr im Gladbacher Dress wurde Voigt jedoch bereits nach der Hinrunde aussortiert und wechselte in der Winterpause zum Zweitligisten Greuther Fürth. Doch auch dort wurde er nicht glücklich und schlug zu Beginn der aktuellen Spielzeit in Frankfurt-Bornheim auf.

Auch wenn Alexander Voigt in der Hinrunde teilweise anrüchig exkrementartige Spiele ablieferte, so muss man doch anerkennen, dass er in den letzten Spielen eine enorme Leistungssteigerung an den Tag gelegt und nicht unerheblich zum momentanen Höhenflug beigetragen hat. Und spätestens hier beginnt meine persönliche Meinungsspaltung in Bezug auf Alexander Voigt – denn obwohl ich ihm auf der einen Seite Respekt dafür zolle, dass er sich auf fast schon bravouröse Weise wieder zurückgekämpft hat, verfluche ich ihn doch auf der anderen dafür, dass er nicht früher auf diese Idee gekommen ist.

6 Kommentare leave one →
  1. wacho_chorro permalink
    16. März 2010 22:49

    … teilweise anrüchig exkrementartige Spiele… musste eben mal das Bier vom Monitor wischen.

    Ich sehe es genauso, in der Hinrunde habe ich manchen gefüllten Bierbecher vor Wut zerdrückt und vielleicht ist mir auch das eine oder andere Schimpfwort rausgerutscht. *hüstel*

    Inzwischen freue ich mich, wenn ich ihn spielen und sogar „zaubern“ sehe !!!

    Er ist inzwischen zu meiner persönlichen Kampfsau mutiert. Also A.V., da du bestimmt unsere Blogs liest, weiter so !!!! 😉

    • 22. März 2010 13:37

      Ich hoffe, es ging wieder rückstandslos ab… 😉

  2. Chris_Ffm permalink
    21. März 2010 09:58

    in der hinrunde dachte ich noch er solle sich möglichst schnell verpi**en, seit der rückrunde möchte ich ihn nicht mehr missen.

    😉

    • 22. März 2010 13:38

      Das ist so die grobe Zusammenfassung dieses Artikels… 😉

  3. 22. März 2010 13:15

    jepp, sehe ich genau so. wobei ich meine dass es auch in der hinrunde zwei, drei spiele gab wo man erahnen konnte, wozu er fähig ist. dann hatte er aber wieder einen rückfall bekommen.

    nr. 2 der „spalter“ ist dann gledson? da kannste den letzten absatz eigentlich 1:1 kopieren und den namen austauschen – passt genau so gut 😉

    • 22. März 2010 13:39

      Wen ich jetzt bald als „Vol. 2“ verwurste, mache ich derzeit noch mit mir selbst aus, denn auch „Vol. 3“ und/oder sogar „Vol. 4“ wirds auch noch geben… Ich bin mir nur bezüglich der Reihenfolge noch nicht ganz schlüssig…
      Aber im Grundsatz hast Du Recht, Gledson wird auch sein „Vol.“ bekommen… 😉

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