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Landschaftsschutzgebiet

8. März 2012
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Während die Schwarz-Blauen am Klassenerhalt arbeiten, tut sich auf der Baustelle am Bornheimer Hang aktuell nur wenig bis nichts. Der Grund dafür: Das Unternehmen, dass mit dem Abbruch der alten Haupttribüne beschäftigt ist, ist im Untergrund der alten Haupttribüne auf eine unschöne Überraschung gestoßen. Der Boden ist ölverseucht.

Da die Abbruchfirma den verseuchten Boden nicht sang und klanglos hätte entfernen dürfen, wurden die Bauarbeiten einstweilen eingestellt, um Bodenproben nehmen und den Grad der Verseuchung feststellen zu können. Worst-Case-Szenario: Der zu entfernende verseuchte Boden erstreckt sich bis unter den heiligen Rasen. Die Folgen für Kosten und Spielbetrieb? Kaum auszudenken.

Inzwischen sind aber die Ergebnisse der Bodenproben eingetroffen und es kann Entwarnung gegeben werden. Die Entfernung des verseuchten Bodens kann nächste Woche beginnen und so wird man den Zeitverlust bei den Bauarbeiten wohl in Grenzen halten können. Sobald die Entseuchung abgeschlossen ist, kann es auf der Baustelle wieder weitergehen.

Neues U-Bahndepot hochgezogen, die Autobahn wird auf acht (!) Spuren ausgebaut, der Boden ist ölverseucht aber der Ausbau am Bornheimer Hang war ewig ein Problem, weil das Stadion in einem „Landschaftsschutzgebiet“ steht. Mhm. Ist klar.

One Comment leave one →
  1. Christian permalink
    9. März 2012 06:50

    Vermute mal, daß das Öl aus dem Jahr 1945 stammt, als das Gelände der US-Army eine zeitlang als LKW-Parkplatz diente. Das würde auch erklären, warum sich die Verseuchung einigermaßen in Grenzen hält.

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